ÿþ Diesel fuel analysis 2005/2006 ______________________________________________________________________________________________________________________________ Cetan# Sulphur Reology Water Particle mass Particle quantity (ppm) (um) (mg/kg) (MG/ml) (1/ml) DIN EN 590 min. 51 max. 50 max 460 max 200 max 24 (?) ______________________________________________________________________________________________________________________________ 01 St. Petersburg 52.6 54 524 49 <1 1973 02 Moskow 54.8 993 341 53 3 575 03 Movgorod 53.2 825 516 42 <1 2879 04 Kazan 51.6 1270 387 55 1 1214 05 Perm 52.7 24 465 46 <1 456 06 Jekaterinenburg 53.4 1260 548 69 3 2779 07 Chelyabinsk 52.4 32 310 51 <1 1030 08 Kostanay 51.4 3230 378 51 2 5612 09 Astana 50.0 3160 379 77 <1 2574 10 Balkash 59.9 2140 320 247 8 47811 11 Almaty 49.6 2680 357 53 2 9537 12 Jining 58.4 185 328 63 2 444 13 Urumqi 54.3 1170 480 59 <1 406 14 Hemi 53.9 981 458 60 <1 329 15 Jiayuguan 55.8 1340 297 81 7 53865 16 Lanzou 53.1 1410 489 64 <1 1459 17 Shizuihau 53.1 877 369 406 4 26369 ______________________________________________________________________________________________________________________________ Seite 37, "Rallye Paris-Peking" (2006, modern Mercedes E320CDI, common rail direct injection) / Yoern Pugmeister / AutoMotorSport ISBN: 978-3-613-02766-4 http://de.wikipedia.org/wiki/Dieselkraftstoff xxxxxxxxxxxx Additive Um die Zündwilligkeit auf vorgegebene Spezifikationswerte anzuheben und so die Zündwilligkeit des Dieselkraftstoffes zu verbessern, kann Tetranitromethan, Amylnitrat, Acetonperoxid oder 2-Ethyl-Hexylnitrat zugegeben werden. Diese Zusätze erhöhen zum Teil die Giftigkeit (Toxizität) des Kraftstoffes. Maßstab für die Zündwilligkeit ist die Cetanzahl (CZ). Je höher die Cetanzahl, desto geringer der Zündverzug, welcher die Zeitspanne zwischen Einspritzbeginn und Selbstzündung des Kraftstoffs kennzeichnet. Speziell im Winter, in dem erhöhte Mengen an Kerosin (CZ Ü45) in Diesel (CZ >51) zugemischt werden, sind solche Additive erforderlich. xxxxxxxxxxxxxxxxx http://de.wikipedia.org/wiki/Motorenbenzin xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Es wird zwischen Sommer-, Übergangs- und Winterware[2] unterschieden. Um im Sommer der Dampfblasenbildung vorzubeugen, werden weniger leichtsiedende Anteile (Butan, Isopentan) im Blend verwendet. Ein Anteil von mehr leichtsiedenden Bestandteilen im Winterbenzin erleichtert dagegen den Kaltstart. Neben der wichtigsten Qualität Oktanzahl (ROZ und MOZ) haben folgende Spezifikationen[2] (s.u.) wesentlichen Einfluss auf den Blend: * DVPE (Dry Vapor Pressure Equivalent: Dampfdruck bei 38 °C) * E70 (Vol%, die bei 70 °C verdampft sind) * E100 (Vol%, die bei 100 °C verdampft sind) * E150 (Vol%, die bei 150 °C verdampft sind) * Vapour Lock Index (Indexfunktion, nur in der Übergangszeit) * Dichte * Olefinanteil (Vol%) * Aromatenanteil (Vol%) * Sauerstoffanteil (Gew%) Die wichtigsten Benzinarten sind in der Norm EN 228 (siehe Kasten rechts) festgelegt[12]. Logo des Deutschen Instituts für Normung DIN EN 228 Bereich Kraftstoffe für Kraftfahrzeuge Regelt Unverbleite Ottokraftstoffe  Anforderungen und Prüfverfahren Kurzbeschreibung Festlegungen zu Mindestanforderungen und Prüfungen an Ottokraftstoff Letzte Ausgabe 11.2008 ISO - Neben der (Mindest-)Oktanzahl (siehe Infobox) sind noch folgende wichtige Spezifikationen zu erfüllen: * Dichte: 0,720 0,775 kg/L (15 °C)[2] * DVPE: 45 60 kPa (Sommer), bzw. 60 90 kPa (Winter)[2] * Aromaten: max. 35 Vol.-%[2] * Olefine: max. 18 Vol.-% bei Super(Plus), Normalbenzin; max. 21 Vol.-%[2] * Benzol: max. 1 Vol.-%[2] * Schwefel: max. 10 mg/kg[2] * Sauerstoff: max. 2,7 Masse-%[2] * E70: 20 48 (Sommer)/ 20 50 (Winter) Vol.-%[2] * E100: 46 71 Vol.-%[2] * E150: min 75 Vol.-%[2] * Vapour Lock Index: max 1150 (nur in der Übergangszeit)[2] * C5+-Etheranteil: max 15 Vol.-%[2] * Ethanolanteil: max 5 Vol.-%[2] xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx http://forum.buschtaxi.org/motoroel-fuer-hdj80-t23369.html http://www4.mercedes-benz.com/d/vans/sprinter/betriebsanleitung/vertiefen/N210E5.html#N214D9 xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Betriebsstoffe Schnellzugriff Bremsflüssigkeit Motoröle Kühlmittel Kraftstoffe * Bremsflüssigkeit * Kraftstoffe * Schmierstoffe (z. B. Motoren, Getriebe-, Hydrauliköle, Fette) * Gefrierschutz-, Kühlmittel Freigegebene Betriebsstoffe erfüllen die höchsten Qualitätsanforderungen und sind in den Mercedes-Benz Betriebsstoff-Vorschriften dokumentiert. Verwenden Sie deshalb für ihr Fahrzeug nur freigegebene Betriebsstoffe. Dies ist ein wichtiger Bestandteil der Sachmängelhaftung. * MB-Freigabe xxx.x (z. B. MB-Freigabe 228.5) oder * MB-Approval xxx.x Andere Kennzeichnungen und Empfehlungen, die auf ein Qualitätsniveau oder eine Spezifikation hinweisen, sind nicht zwingend von Mercedes-Benz freigegeben. Informationen zu freigegebenen Betriebsstoffen erhalten Sie in allen Mercedes-Benz Service-Stützpunkten. Für freigegebene Betriebsstoffe sind keine Sonderzusätze erforderlich oder zulässig (ausgenommen freigegebene Kraftstoffzusätze). Sonderzusätze können zu Aggregatsschäden führen und dürfen deshalb den Kraft- oder Schmierstoffen nicht zugemischt werden. Die Anwendung von Sonderzusätzen liegt immer in der Verantwortung des Fahrzeugbetreibers. Die Anwendung von Sonderzusätzen kann die Einschränkung oder den Verlust von Sachmängelansprüchen zur Folge haben. Verletzungsgefahr Betriebsstoffe sind gesundheitsschädlich. Sie enthalten giftige und ätzende Bestandteile. Betriebsstoffe sind leicht entzündbar. Beachten Sie deshalb folgende Anweisungen, um Verletzungen für sich und andere Personen zu vermeiden: * Dämpfe nicht einatmen. In geschlossenen Räumen stets für ausreichende Belüftung sorgen, um Vergiftungen zu vermeiden. * Betriebsstoffe nicht mit Haut, Augen oder Bekleidung in Berührung bringen. Bei dennoch erfolgtem Kontakt betroffene Hautstellen mit Wasser und Seife reinigen, um Verätzungen und sonstige Verletzungen zu vermeiden. Bei Augenkontakt gründlich mit viel klarem Wasser spülen. * Feuer, offenes Licht und Rauchen sind im Umgang mit Betriebsstoffen aufgrund der leichten Entzündbarkeit verboten. * Beachten Sie die Verwendungs- und Warnhinweise auf den Gebinden. Umwelthinweis Entsorgen Sie Betriebsstoffe umweltgerecht! Bremsflüssigkeit Vergiftungsgefahr Bremsflüssigkeit ist gesundheitsschädlich. Bremsflüssigkeit nicht schlucken! Wenn Sie Bremsflüssigkeit verschluckt haben, suchen Sie sofort einen Arzt auf. Bremsflüssigkeit nicht mit Haut, Kleidung oder Augen in Berührung bringen. Spülen Sie betroffene Stellen mit viel klarem Wasser, und suchen Sie, wenn erforderlich, einen Arzt auf. Tragen Sie beim Nachfüllen von Bremsflüssigkeit stets Handschuhe und Augenschutz. Bewahren Sie Bremsflüssigkeit nur im verschlossenen Originalbehälter und für Kinder unzugänglich auf. Beachten Sie beim Umgang mit Bremsflüssigkeit die Sicherheitsvorschriften. Verwenden Sie nur freigegebene Bremsflüssigkeiten, die den Mercedes-Benz Betriebsstoff-Vorschriften entsprechen. Informationen zu den freigegebenen Bremsflüssigkeiten für Ihr Fahrzeug, finden Sie im Wartungsheft. Achten Sie unbedingt auf den Siedepunkt (DOT 4 plus)! Die Bremsflüssigkeit nimmt im Laufe der Zeit Feuchtigkeit aus der Atmosphäre auf. Dadurch sinkt ihr Siedepunkt. Unfallgefahr Wenn der Siedepunkt der Bremsflüssigkeit zu niedrig ist, können sich bei hoher Beanspruchung der Bremsen (z. B. bei Passabfahrten) Dampfblasen in der Bremsanlage bilden. Dadurch wird die Bremswirkung beeinträchtigt. Der Bremsweg könnte dadurch verlängert werden. Dies erhöht die Unfallgefahr. Lassen Sie die Bremsflüssigkeit alle 2 Jahre erneuern. Üblicherweise ist im Motorraum ein Hinweis, der Sie an den nächsten Bremsflüssigkeitswechsel erinnert. Motoröle Verwenden Sie nur Motoröle, die den Mercedes-Benz Betriebsstoff-Vorschriften entsprechen. Informationen zu den freigegebenen Motorölen für Ihr Fahrzeug, finden Sie im Wartungsheft. * den Verschleiß des Motors * den Kraftstoffverbrauch * die Abgasemissionen. * Mehrbereichsöle sind ganzjährig verwendbar. Abhängig vom Kraftstoffschwefelgehalt können sich die Ölwechselintervalle verkürzen. * Einbereichsöle decken nur eine Viskositätsklasse (SAE-Klasse) für bestimmte Temperaturbereiche ab. Abhängig von der Jahreszeit und den jeweiligen Außentemperaturen, das Motoröl entsprechend den Viskositätsklassen wechseln. Angaben im Wartungsheft beachten. Motorenöle einer anderen Qualitätsstufe sind nicht zulässig und können zum Velust der Sachmängelansprüche führen. Ölwechsel Ölwechsel-Intervalle sind abhängig von den Einsatzbedingungen des Fahrzeugs und der Qualität des eingefüllten Motoröls. Der Bordcomputer zeigt automatisch den Ölwechsel-Zeitpunkt als Ereignismeldung im Display an. Wenn Sie kein Ganzjahresöl im Motor verwenden, müssen Sie bei Eintritt der kalten Jahreszeit rechtzeitig den Ölwechsel mit einem freigegebenen Motoröl in den vorgeschriebenen SAE-Klassen vornehmen. Wählen Sie die SAE-Klasse (Viskosität) des Motoröls entsprechend der Außentemperatur. [resources/font_symbols/mbsymb5/mbsymb5_0031.png] Einbereichsöle [resources/font_symbols/mbsymb5/mbsymb5_0032.png] Mehrbereichsöle Motoröle SAE-Klassen Nur mit Motorölen einer besonders hohen Qualitätsstufe wird das maximale Ölwechsel-Intervall erreicht. Zum Nachfüllen empfiehlt Mercedes-Benz, nur Motoröle der gleichen Qualitätsstufe und SAE-Klasse zu verwenden, die beim letzten Motorölwechsel eingefüllt wurden. Bei zu viel eingefülltem Öl besteht die Gefahr eines Motor- oder Katalysatorschadens. Lassen Sie zu viel eingefülltes Öl absaugen. Mischbarkeit von Motorenölen * Motorölmarke * Qualitätsstufe (Blatt-Nr.) * SAE-Klasse (Viskosität) nicht verfügbar, füllen Sie ein anderes freigegebenes mineralisches oder synthetisches Motoröl nach. Durch Ölmischung vermindern sich die Vorteile hochwertiger Motoröle. Die Blatt-Nr. (Qualitätsstufe) und die SAE-Klasse (Viskosität) entnehmen Sie der Gebindebezeichnung auf dem Ölbehälter. Kühlmittel Vergiftungsgefahr Kühlmittel enthält Glykol und ist somit giftig. Kühlmittel nicht schlucken! Wenn Sie Kühlmittel verschluckt haben, suchen Sie sofort einen Arzt auf. Bringen Sie Kühlmittel nicht mit Augen, Haut oder Bekleidung in Berührung. Spülen Sie die Augen bei Augenkontakt sofort mit viel klarem Wasser. Reinigen Sie Haut und Bekleidung sofort mit Wasser und Seife. Betroffene Bekleidung sofort wechseln. Verwenden Sie nur freigegebene Korrosions-/Frostschutzmittel, die den Mercedes-Benz Betriebsstoff-Vorschriften entsprechen, um Schäden im Kühlsystem zu vermeiden. Informationen zu den freigegebene Korrosions-/Frostschutzmitteln für Ihr Fahrzeug, finden Sie im Wartungsheft. Im Werk wird ein Kühlmittel eingefüllt, das den Gefrierschutz und den Korrosionsschutz sicherstellt. Das Kühlmittel ist eine Mischung aus Wasser und Korrosions-/Frostschutzmittel. * Korrosionsschutz * Gefrierschutz * Erhöhung des Siedepunktes. Das Kühlmittel muss aus Gründen des Korrosionsschutzes und zur Erhöhung des Siedepunktes ganzjährig im Kühlsystem bleiben  auch in Ländern mit hohen Außentemperaturen. Prüfen Sie die Korrosions-/Frostschutzmittel-Konzentration im Kühlmittel halbjährlich. Lassen Sie das Kühlmittel alle 15 Jahre erneuern. Wird das Kühlmittel erneuert, soll im Kühlmittel 50-Vol.-% Korrosions-/Frostschutzmittel enthalten sein. Das entspricht einem Gefrierschutz bis 37 [resources/font_symbols/CorpoSWGL/CorpoSWGL_2020.png] . Überschreiten Sie nicht einen Anteil von 55 Vol.-% (Gefrierschutz bis etwa 45 [resources/font_symbols/CorpoSWGL/CorpoSWGL_2020.png] ), da sich sonst die Wärmeabfuhr verschlechtert. Füllen Sie bei Kühlmittelverlust nicht nur Wasser nach, sondern anteilig auch ein freigegebenes Korrosions-/Frostschutzmittel. Das Wasser im Kühlmittel muss bestimmten Anforderungen genügen, die häufig von Trinkwasser erfüllt werden. Wenn die Wasserqualität nicht ausreicht, müssen Sie das Wasser aufbereiten. Beachten Sie die Mercedes-Benz Betriebsstoff-Vorschriften, Blatt-Nr. 310. Weitere Informationen zur Betriebs- und Verkehrssicherheit Ihres Fahrzeugs erteilt jeder Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Kühlmittelzusatz ohne Gefrierschutzeigenschaft In Ausnahmefällen, wenn kein Gefrierschutz benötigt wird (z. B. in Ländern mit anhaltend hohen Außentemperaturen) ist es zulässig, dem Wasser statt Korrosions-/Frostschutzmittel einen Kühlmittelzusatz nach Blatt 312.0 der Mercedes-Benz Betriebsstoff-Vorschriften beizumischen. Veredelungsmittel (Korrosionsschutzöle) sind nicht zulässig. Erneuern Sie das Kühlmittel dann jährlich. Weitere informationen über die erforderliche Wasserqualität und freigegebene Kühlmittelzusätze ohne Gefrierschutzeigenschaften erhalten Sie in allen Mercedes-Benz Service-Stützpunkten. Kraftstoffe Brand- und Verletzungsgefahr Kraftstoffe sind leicht entzündlich. Feuer, offenes Licht und Rauchen sowie der Betrieb von Fremdheizungen (Zündfunken) sind deshalb im Umgang mit Kraftstoffen verboten. Schalten Sie deshalb auch die Zusatzheizung beim Tanken aus. Verletzungsgefahr Kommen Sie nicht mit Kraftstoffen in Berührung. Sie schaden Ihrer Gesundheit, wenn Ihre Haut in direkten Kontakt mit Kraftstoffen kommt oder Sie Kraftstoffdämpfe einatmen. Wenn Sie das Fahrzeug aus Fässern oder Kanistern betanken, filtern Sie den Kraftstoff vor dem Einfüllen. Dadurch vermeiden Sie Störungen in der Kraftstoffanlage durch verunreinigten Kraftstoff. Kraftstofffilter mit Wasserabscheider: Wenn Sie Ihr Fahrzeug vorwiegend in Ländern mit erhöhtem Wassergehalt im Diesel nutzen, empfiehlt Mercedes-Benz den Einbau eines Kraftstofffilters mit Wasserabscheider. Informationen hierzu erhalten Sie in jedem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Kraftstoffe für Benzinmotoren Tanken Sie nur unverbleites Superbenzin mit mindestens 95 ROZ/85 MOZ, das die europäische Norm EN 228 erfüllt. Informationen zur Benzin-Qualität finden Sie in der Regel an der Zapfsäule. Fragen Sie ansonsten den Tankwart. Wenn der empfohlene Kraftstoff nicht zur Verfügung steht, können Sie vorübergehend auch unverbleites Normalbenzin 91 ROZ/82,5 MOZ verwenden. Dadurch kann sich die Leistung vermindern und der Benzinverbrauch erhöhen. Vermeiden Sie Vollgasfahrten. Es kann zu erhöhtem Verschleiß oder Motorschäden kommen, wenn Sie * Benzin verwenden, das nicht die Anforderungen der EN 228 (unverbleite Ottokraftstoffe) erfüllt * nicht freigegebene Sonderzusätze verwenden Kraftstoffe für Dieselmotoren Verwenden Sie nur handelsübliche Fahrzeug-Dieselkraftstoffe nach DIN EN 590 (oder vergleichbare nationale Kraftstoffnormen). Qualitäten wie FAME-Kraftstoffe (Bio-Dieselkraftstoffe), Marine Diesel Fuel, Heizöle usw. sind nicht zulässig. * Funktionsstörungen, * Katalysatorschäden oder zu * Motorschäden führen. Wenn erforderlich, nur freigegebene Kraftstoff-Sonderzusätze verwenden. Die Anwendung von Sonderzusätzen liegt immer in der Verantwortung des Fahrzeugbetreibers und kann zu Einschränkungen oder zum Verlust der Sachmängelansprüche führen. Informationen zu Umrüstmöglichkeiten für den Betrieb mit FAME-Kraftstoffen (Bio-Dieselkraftstoffen) erhalten Sie in jedem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Kraftstoffqualität Informationen zur Kraftstoff-Qualität finden Sie in der Regel an der Zapfsäule. Fragen Sie ansonsten den Tankwart. In Ländern, in denen Dieselkraftstoffe mit über 0,3 Gewichts-% Schwefelgehalt angeboten werden, empfiehlt Ihnen Mercedes-Benz, das Motoröl in kürzeren Abständen wechseln zu lassen. Bei einem Kraftstoffschwefelgehalt zwischen 0,3 und 0,8 Gewichts-%: Halbes Motorölwechsel- Intervall. Bei einem Kraftstoffschwefelgehalt größer als 0,8 Gewichts-%: Ein Drittel des Motorölwechsel- Intervalls. Beachten Sie die Angaben im Wartungsheft. Eine Übersicht des landesüblichen Kraftstoff-Schwefelgehaltes in Gewichts-% finden Sie nachfolgend. Informationen über aktuelle länderspezifische Kraftstoff-Schwefelgehalte erhalten Sie in jedem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Tabelle Kraftstoff-Schwefelgehalt (Stand vom März 2006) Schwefelgehalt (Gewichts %) Europa, GUS Armenien (Es werden auch Dieselkraftstoffe mit höherem Schwefelgehalt angeboten.) , Aserbeidschan, Belgien, Bosnien-Herzegowina, (Euro-Diesel) , Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Kroatien, , Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, , Moldawien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Serbien-Montenegro, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, , Ukraine, , Ungarn, Weißrussland, Zypern 0...0,1 Albanien, Armenien, Aserbeidschan, Moldawien, Georgien, Russland, Weißrussland 0,1...0,3 Kasachstan, Kirgisistan, Kroatien, Mazedonien, Tadschikistan, Türkei, Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan 0,3...0,8 Bosnien-Herzegowina, Kroatien 0,8... Australien, Ozeanien Australien, Neuseeland, Franz. Polynesien 0...0,1 Fidschi-Inseln, Neukaledonien 0,3...0,8 Asien Brunei, China (Beijing), Hongkong, Indien, Israel, Japan, Korea, Laos, Libanon, Mongolei, Oman, Philippinen, Katar, Singapur, Südkorea, Taiwan, Thailand, Vietnam, West-Jordanland (Palästina) 0...0,1 Bangladesh, China, Kambodscha, Malaysia, Mongolei, Oman, Philippinen, Sri Lanka 0,1...0,3 Bahrain, Indonesien, Kuwait, Libanon, Myanmar, Pakistan, Sri Lanka, Syrien, Vietnam 0,3...0,8 Jemen, Jordanien, Irak, Iran, Nepal, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate (inkl. Dubai, Abu Dhabi) 0,8... Nordamerika Kanada, Mexiko, USA 0...0,1 Mittelamerika, Südamerika, Karibik Bolivien, Chile, Kolumbien, Argentinien (nur Shell Pura) 0...0,1 Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Costa Rica, Ecuador, Kolumbien, Paraguay, Surinam, Trinidad und Tobago, Uruguay 0,1...0,3 Dominikanische Republik, El Salvador, Guatemala, Honduras, Kuba, Panama, Peru, Venezuela 0,3...0,8 Afrika Marokko, , Reunion, Südafrika 0...0,1 Algerien, Angola, Mauritius, Südafrika, Tunesien 0,1...0,3 Benin, Ghana, Kenia, Libyen, Malawi, Mali, Mosambik, Nigeria, Sambia, Senegal, Tansania 0,3...0,8 Ägypten, Äthiopien, Burkina Faso, Ghana, Kenia, Kongo, Madagaskar, Marokko, Sudan, Uganda 0,8... Dieselkraftstoffe bei niedrigen Temperaturen Bei tiefen Außentemperaturen kann das Fließvermögen des Dieselkraftstoffes infolge von Paraffinausscheidung nicht ausreichend sein. Um Betriebsstörungen zu vermeiden, werden in den Wintermonaten Dieselkraftstoffe mit besserem Fließverhalten angeboten. Winter-Dieselkraftstoffe sind in der Bundesrepublik Deutschland bis zu Außentemperaturen von etwa 20 [resources/font_symbols/CorpoSWGL/CorpoSWGL_2020.png] betriebssicher. Winter-Dieselkraftstoff ist in den meisten Fällen bei den landesüblichen Außentemperaturen störungsfrei verwendbar. Kraftstoffzusatz Verwenden Sie keine Sonderzusätze, da sie zu Funktionsstörungen und Motorschäden führen können. Schäden, die durch die Verwendung solcher Zusätze entstehen, werden nicht von der Mercedes-Benz Sachmängelhaftung erfasst. Sie dürfen Winter-Dieselkraftstoffen keinen Kraftstoffzusatz (ausgenommen Fließverbesserer) beimischen. Das Kältefließverhalten des Kraftstoffes kann sich durch den Kraftstoffzusatz verschlechtern. Bei Sommer-Dieselkraftstoff oder bei weniger kältebeständigem Winter-Dieselkraftstoff (z. B. in Südeuropa) mischen Sie eine von der Außentemperatur abhängige Menge Fließverbesserer bei. Mischen Sie den Zusatz rechtzeitig, d. h. bevor das Fließverhalten des Dieselkraftstoffes durch Paraffinausscheidung nicht mehr ausreicht, dem Dieselkraftstoff bei. Störungen infolge von Paraffinausscheidung können Sie nur durch Erwärmung der gesamten Kraftstoffanlage, z. B. durch Abstellen in einer beheizten Halle, beseitigen. Das Fahrzeug ist mit einer Kraftstoff-Vorwärmanlage ausgerüstet. Diese verbessert zusätzlich das Fließverhalten des Dieselkraftstoffs um etwa 8 [resources/font_symbols/CorpoSWGL/CorpoSWGL_2020.png] . Brandgefahr Durch die Zugabe von Benzin setzt sich der Flammpunkt des Dieselkraftstoffes herab. Dadurch ist der Kraftstoff leichter entzündbar. Mischen Sie dem Dieselkraftstoff kein Benzin bei. Feuer, offenes Licht und Rauchen sind im Umgang mit Kraftstoffen verboten, da sie leicht entzündlich sind. Fließverbesserer Die Wirksamkeit eines Fließverbesserers ist nicht bei jedem Kraftstoff garantiert. Beachten Sie die Empfehlungen des Herstellers. Informationen zu freigegebenen Fließverbesserern erhalten Sie in allen Mercedes-Benz Service-Stützpunkten. Kontakt Sitemap © 2004-2007 DaimlerChrysler AG, D, 09/07 DE xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx